Gleich tut’s weh: Kampagne macht Folgen der Kürzungspolitik sichtbar
Die Kürzungen bei der ambulanten Versorgung, insbesondere infolge des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes, setzen die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte, Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten massiv unter Druck. Mit der Praxenland-Kampagne machen die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die Kassenärztlichen Vereinigungen seit Ende September – etwa auf City-Light-Säulen in Hamburg und in weiteren Städten – sichtbar, was diese Kürzungen für die Praxen und die Versorgung der Patientinnen und Patienten bedeuten.
Kampagnenmotive mit starken Headlines wie „Aua“ und „Gleich tut´s weh“ bringen die schmerzhaften Konsequenzen für Ärzte, Psychotherapeuten und ihre Patienten nun auf den Punkt: Die Praxen müssen ihr Angebot an die sinkenden Einnahmen anpassen, beim Personal sparen, Termine streichen, Sprechstunden verkürzen und Vorsorgeangebote reduzieren – nicht weil sie das wollen, sondern weil es wirtschaftlich nicht anders funktioniert. Leidtragende sind die Patientinnen und Patienten, die in Zukunft mit längeren Wartezeiten rechnen müssen.
Mehr Informationen zur Kampagne unter www.praxenland.de
Ansprechpartner: Mitgliederservice der KV Hamburg
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